Umwege im Welthandel: Auswirkungen der Nahostkrise auf Frachtkosten
Der anhaltende militärische Konflikt im Nahen Osten – insbesondere im Zusammenhang mit der angespannten Lage rund um die Straße von Hormus – führt weiterhin zu erheblichen Beeinträchtigungen der internationalen Seeschifffahrt.
Zahlreiche Reedereien haben ihre Routen angepasst oder setzen bestimmte Passagen vorübergehend aus.
Die Kosten für notwendige Alternativrouten – etwa über längere Seewege – übersteigen in vielen Fällen deutlich die ursprünglich kalkulierten Frachtraten der geplanten Direktverbindungen. Darüber hinaus berechnen viele Carrier für bereits verschiffte oder kurzfristig disponierte Sendungen zusätzliche Sicherheitsgebühren (z. B. Emergency Conflict Surcharge), um die gestiegenen Risiken und Versicherungsprämien abzudecken.
Seetransporte durch die Straße von Hormus sind derzeit nur eingeschränkt beziehungsweise mit erhöhtem Risiko möglich. Zudem kommt es vereinzelt zu Verzögerungen durch kurzfristige Umroutungen, geänderte Hafenanläufe oder Wartezeiten.
Zusätzlich stellen auch die weiter steigenden Dieselpreise die Transportunternehmen vor große Herausforderungen. Die erheblich gestiegenen Kraftstoffkosten wirken sich unmittelbar auf die Kalkulationen im Vor- und Nachlauf sowie im gesamten Straßentransport aus und führen zu weiteren Belastungen entlang der Lieferkette. Entsprechende Treibstoffzuschläge werden daher zunehmend angepasst und erhöhen ebenfalls die Gesamttransportkosten.
Wir möchten Sie daher hiermit informieren, dass wir sämtliche erhobenen Zuschläge und Mehrkosten vollständig zu Lasten der Ware weiterbelasten müssen.
Sobald uns detaillierte Informationen zu Ihren konkreten Transporten, Laufzeiten und möglichen Mehrkosten vorliegen, werden wir Sie umgehend informieren.


